Ben’s Weinstube Klink ist eine gemütliche Weinstube in Stuttgart-Degerloch, die seit September 2024 unter der Leitung von Ben Benasr steht. Der ehemalige Küchenchef des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurants „Ritzi“ bringt seine kulinarische Expertise nun in dieses traditionsreiche Lokal ein.
Die Speisekarte kombiniert schwäbische Klassiker mit französischen und orientalischen Einflüssen, wobei saisonale und regionale Zutaten im Mittelpunkt stehen. Gerichte wie Zwiebelrostbraten vom Black Angus, Kokos-Curry-Suppe mit Garnelen oder geschmorter Hokkaido-Kürbis zeugen von der kreativen Handschrift des Küchenchefs. Das Ambiente bleibt urig und einladend, mit einem großen Holztisch als Herzstück des Gastraums, der zum geselligen Beisammensein einlädt.



Peter Worbs-Hungerbuehler
in der letzten WocheNetter sehr kleiner Garten mit Holztischen. Service sehr freundlich und zugewandt aber sehr gefordert. Kommunikation zwischen Küche und Service funktioniert nicht. Vorspeise mit gebeizter Lachs mit Avocado-Spargelsalat, Limettencreme wurde leider ohne Spargel und Avocado, stattdessen mit Gurkenstücken und einer handvoll Spinatblättern und ein paar gerösteten Erdnüssen! An den Tisch gebracht. Die Aioli mit Bärlauchöl hat den Starter auch nicht gerettet. Bedauerlich, dass der Gast bei der Bestellung nicht darauf hingewiesen wird, dass sich die Speisekarte ändert. Auf Frage, ob der Hauptgang Landhuhn mit Spargel auch Spargel enthält, war die Antwort der Küche, es gibt auch anderes Gemüse mit Paprika. Aufgrund unserer Reaktion hat der Service sich dafür eingesetzt, dass die Portion ausschließlich mit Spargel und Kartoffeln angerichtet wird. Spargelstücke waren sehr al dente, die Sauce wohl die selbe wie beim Black Angus Rind mit starken Röstaromen, daher leider mit Bitternote. Das Fleisch, welches mit medium rare beworben wurde, war leider nicht mal rosa, sondern well done. Das Dessert Erdbeere mit Vanilleeis Mandel-Nougat Krokant in Ananassud (der Rhabarber war - wenigstens regional) war lieblos auf den Teller gebracht. Immerhin früher mal gehobene Küche, heute leider weit davon entfernt. Es fehlt Personal!Dass mein Geldbeutel nach der Rechnung (nach Abzug eines Gutscheins), dann noch um 1 Hauptgericht (38 €!) zuviel belastet wurde, das Dessert aufgrund der Vorspeise wie angekündigt nicht nicht berechnet wurde, liegt nach so einem Abend doch schwer im Magen. Leider keine Wiederholungsgefahr. Preis/Leistung stimmt nicht.
Michaela Weisshappel
vor einem MonatUnfreundliche, schnell überfordert wirkende Bedienung, das Essen ganz ok, preislich aber überhaupt nicht verhältnismäßig. "Wenn Sie noch Brot möchten, müssten Sie warten, ob bei den anderen Gästen was übrig bleibt". Enttäuschend!
Sylvia Petrovic
vor einem MonatEssen ist hochpreisig jedoch sehr gut. Die Karte ist überschaubar aber jeder findet etwas darin. Ambiente ist nett. Die Sevicedame war sehr freundlich. Der Koch und Chef war etwas überfordert und semi gut drauf.
Lukas
vor einem MonatWaren zu meinem Geburtstag dort. Sehr leckeres Essen und sehr freundlicher Service. Bens Aperitif sowohl mit als auch ohne Alkohol ist für 9,50 Euro super lecker. Das Tartar war wirklich das Beste, welches ic jemals gegessen habe, die Fleisch Qualität war wahnsinnig. Zum Hauptgang das Black Angus war ebenfalls himmlisch. Besonders lecker war aber auch die Sauce. Die Weinauswahl ist gut und erlesen, es wäre aber noch schöner, wenn es noch 1-2 Weine mehr Offenausschank geben würde. Wir kommen gerne wieder.
Albert Schweikardt
vor einem MonatZunächst das Essen: wer ein Angus-Steak in einer undefinierbaren braunen Soße ertränkt, dazu verbrannte Kartoffelstückchen und das Gemüse ebenfalls darin „schwimmen“ lässt, muss als Koch angezweifelt werden. Der Gipfel ist jedoch, dass der sogenannte Edelfischtopf (ein Lachsstückchen, ein Weißfisch und, jetzt kommts, Garnelen, seid wann sind dies Edelfische, ebenfalls in einer braunen Soße schwamm. Da fühlt man sich selbst als Edelfisch nicht wohl. Die Vorspeise: ein Tartar vom Angus Rind mit angebrannten Chips. Schlecht angemacht und von den Chips buchstäblich zugedeckt. Das Spargelsüppchen mit einer Garnele, ein Witz. Geschmeckt hat alles so, wie zubereitet war: das Geld nicht wert. Der Service, völlig überfordert und pseudofreundlich. Da die Küche offen einsehbar ist, hat man bemerkt, dass der Koch buchstäblich Hand angelegt hat, ohne Handschuhe, wie er das Speiseeis auf dem Teller zurechtgerückt hat. Na ja, wer‘s etwas rustikal mag, kommt gesamthaft auf seine Kosten. Preis/Leistung sind in einem grandiosen Missverhältnis. Albert Schweikardt